Grundwissen rund um den Fernseher

Wer sich in der Elektronikabteilung nach einem neuen Fernseher umsieht, wird schnell von Fachbegriffen wie Full-HD, SmartTV oder HDMI überrannt. Hersteller preisen immer größere Fernseher mit höherer Auflösung für ein noch besseres Fernsehvergnügen an.

Doch worauf sollte beim Kauf eines neuen TV-Gerätes wirklich geachtet werden?

Auf die Auflösung kommt es an

Frau vor dem Fernseher

Ein möglichst großes Display ist nicht entscheidend für die Bildqualität. Entscheidend ist die Auflösung – und die sollte bei mindestens 1920 mal 1080 Pixeln liegen. TV-Geräte mit dieser Auflösung sind FullHD und liefern ein kristallklares Bild ab. Vereinzelt werden auch HDTV-Fernseher mit HD ready verkauft, das ist ein alter Stand der Technik mit reduzierter Auflösung. Aber es gibt auch noch eine Steigerung: Ultra HD.

Deutschlandweit werden am häufigsten Fernseher mit einer Displaydiagonalen von 46 Zoll verkauft. Sie eignen sich für eine Distanz von maximal 3,5 Metern zwischen dem Gerät und den Sitzmöbeln. Bei größeren Räumen kann auch ein größeres TV-Gerät angeschafft werden. Ein größerer Fernseher mit der gleichen Auflösung wie ein Kleinerer zeigt aber kein schärferes Bild.

Der smarte Fernseher

Ein USB-Anschluss ist bei den meisten Geräten inzwischen gängiger Standard, Aufnahmen damit möglich. Wer aber nicht nur auf TV-Inhalte zurückgreifen möchte, kann sich einen SmartTV kaufen. Entsprechende Fernseher verfügen über einen Anschluss an das Internet – kabelgebunden oder via WLAN.

Die Inhalte sind nicht mit denen eines Computer vergleichbar. Sowohl die Steuerung als auch die verfügbaren Anwendungen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Für einen gängigen Standard haben sich in der Vergangenheit einige Anbieter zur „Smart TV Alliance“ zusammengeschlossen. Für den Nutzer kann es in der Zukunft einfacher werden.

Kind vor dem Fernseher

Muss es 3D sein?

In vielen Wohnzimmern halten 3D-Fernseher Einzug. Sie sind teurer in der Anschaffung, für das dreidimensionale Erlebnis muss zudem immer eine 3D-Brille getragen werden. Für den gewöhnlichen Fernsehzuschauer ist dieses Features nicht notwendig, wohl aber für den Filmliebhaber oder Konsolenspieler.

Ist ein Blu-Ray-Player im Einsatz oder eine Spielekonsole, dann könnte sich die Investition durchaus lohnen. Immer mehr Filme und Spiele werden in 3D angeboten und führen zu einem anderen Erlebnis. Wird in ein 3D-Gerät investiert, sollte mindestens ein Fernseher mit 46 Zoll gekauft werden – auf kleineren Displays kommt die Technik nicht zur Geltung.

Schauen und aufnehmen

Werden häufig Programme aufgenommen, dann ist nicht nur ein Fernseher mit USB-Anschluss empfehlenswert. Mit einem Doppel-Tuner ausgestattete TV-Geräte ermöglichen die Aufnahme eines Programms und das zeitgleiche Abspielen eines anderen Senders.

Zeitgleich geht das aber nur mit Doppel-Tuner (Twin Tuner), ansonsten kann nur das aktuelle Programm auch auf einem USB-Stick oder einer Festplatte gespeichert werden.